Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

Grundsätze der internen Qualitäts­kontrolle im Labor

In der Regel wird für die Durchführung der in­ternen Qualitätskontrolle kommerziell erhältli­ches Kontrollmaterial mit angegebener Analyt­konzentration verwendet. Dabei ist packungs-unabhängiges Kontrollmaterial zu bevorzugen. Dieses Material ist in der Regel lyophilisiert und wird nach Angaben des Herstellers angesetzt, wobei regelmäßig überprüfte Pipetten für das Auflösen der Kontrollen zu verwenden sind. Ge­gebenenfalls werden die gelösten Qualitätskon­trollen gemäß den Herstellerangaben portioniert eingefroren. Die Gefäße sind mit Angaben zum Inhalt zu beschriften. Die Lagerung erfolgt in ei­genen Behältnissen, die mit Charge, Datum und Kürzel des Mitarbeiters, der die Kontrollen auf­gelöst hat, beschriftet sind.

Bei Kontrollen, die täglich in Gebrauch sind, wird die jeweilig benötigte Menge aufgelöst und mit Datum und Kürzel des Mitarbeiters be­schriftet. Reste werden für nachfolgende Ar­beitsschichten im Kühlschrank aufbewahrt. Für die Analyse werden die Kontrollen ebenso be­handelt wie Proben. Kontrollmaterialien werden getrennt von Proben und Reagenzien gelagert, außer wenn sie Bestandteil eines Testkits sind.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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